Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren. 

Regionalverband Elbe-Heide

Stadtklima

Feinstaubmessung in Lüneburg und Umgebung

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Citizen Science Projekt, welches Bürger*innen, Student*innen und Interessenten es ermöglicht selber Feinstaubmessungen vorzunehmen.

Da es in Lüneburg nur eine vorstädtische Messstelle (im Hafengebiet) zur Messung der Luftqualität gibt, unterstützt der BUND Lüneburg das bundesweite Citizen Science Projektes „Luftdaten selber messen“, das Ende 2015 von Stuttgart ausgegangen ist. Mit Hilfe von selbst gebauten Partikelsensoren können interessierte Bürger*innen vor Ort selbst Feinstaubmessungen vornehmen. 

Aus den übermittelten Daten generiert  https://luftdaten.info   eine sich ständig aktualisierte Feinstaubkarte https://lueneburg.maps.luftdaten.info/#11/53.2525/10.4144

Sind Sie interessiert und möchten einen Sensor selber bauen? Nähere Informationen erhalten Sie unter  http://www.feinstaub-lueneburg.de/

Luftschadstoff-Verursacher Kaminöfen

„In Deutschland gibt es momentan schätzungsweise 14 Millionen kleine Anlagen, die aus festen Brennstoffen – meist Holz – Energie gewinnen. Die Kehrseite dieser Entwicklung: Bei kleinen Holzfeuerungsanlagen – also zum Beispiel im Wohnzimmer oder Keller –gibt es noch erhebliche Probleme mit Luftschadstoffen. Hervorzuheben ist dabei der Staub und hier besonders die auch als PM101 bezeichneten inhalierbaren Staubteilchen – also Feinstaub. Bei kleinen Holzfeuerungen beträgt der Anteil dieser Staubteilchen am gesamten Staubausstoß mehr als 90 Prozent2. 

Feinstaub führt zu erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen, wie Husten und Zunahme asthmatischer Anfälle und belastet das Herz-Kreislauf-System – mit der Folge einer abnehmenden Lebenserwartung. Außerdem steht Feinstaub im Verdacht, krebserzeugend zu sein. 

Ein Vergleich verdeutlicht das Ausmaß des Problems bei Kleinfeuerungsanlagen: Bereits heute sind in Deutschland die Emissionen an gesundheitsschädlichem Feinstaub aus Holzfeuerungsanlagen in Haushalten und im Kleingewerbe insgesamt etwa so hoch wie die aus den Motoren der Pkw, Lkw und Motorräder (ohne Abrieb z.B. von Reifen und Bremsen und ohne Aufwirbelungen durch den Straßenverkehr). Somit gelangen nicht nur an vielbefahrenen Straßen sondern auch in Wohngebieten Feinstäube in niedriger Höhe in die Luft. Obwohl die Belastung in Wohngebieten niedriger ist als im Straßenraum, stellt sie doch für Menschen eine Gesundheitsbeeinträchtigung dar.“ (aus: UBA, Die Nebenwirkungen der Behaglichkeit: Feinstaub aus Kamin und Holzofen, 2007) 

BUND-Bestellkorb