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Regionalverband Elbe-Heide

Leserbrief zu „Mehrheit bleibt stabil“ WA vom 20.06.2018

Ich achte Politiker, die Fehler zugeben und auf einem als falsch erkannten Weg umkehren. Ich glaube, dass angesichts der Klimakrise, die 2018 auch Deutschland erreicht hat, jeder Verständnis dafür hätte, wenn der Rat der Gemeinde Stelle sich von dem Großprojekt Aldi-Logistikzentrum verabschieden würde. Jetzt noch 18 Hektar Ackerboden mit Asphalt und Beton zu versiegeln, würde die Ernteerträge weiter verringern und damit die Lebensgrundlagen kommender Generationen gefährden.

 

So würde sich eventuell doch noch eine kleine Chance für CDU, SPD, BIGS, FDP eröffnen, ihre Mehrheit bei der nächsten Wahl zu verteidigen. Noch umkehren kann auch Bürgermeister Isernhagen, der damit als Friedensstifter in die Steller Geschichte eingehen könnte. Dann würden die Sitzungen künftig nicht mehr so tumultartig verlaufen wie am 18. Juni.

 

Die verkaufswilligen Eigentümer der Ackerflächen können sich ein Beispiel nehmen an jenen Eigentümern in Maschen, die sich nicht in Versuchung führen ließen von Aldi-Geld und heute geachtet werden dafür, dass sie Maschen lebenswert und liebenswert erhalten haben. Für solches Verantwortungsbewusstsein könnten auch die Eigentümer der nun in Stelle bedrohten Äcker geachtet werden, statt verachtet zu werden wegen ihres Eigennutzes.

 

 

Thomas Rieckmann, Stelle

Zu kurz gedacht, Herr Koch!

Leserbrief zu „Betriebswirte im BUND“, WA vom 12.2.19

 

 

Ja, Herr Koch, da haben Sie recht: wie unser Name ausweist, fühlen wir uns dem Ziel verpflichtet, Natur und Umwelt für die Menschen zu schützen. Das tun wir - wie unsere umfänglichen Stellungnahmen zum Bebauungsplan „Fachenfelde-Süd“ belegen. Auch unsere Müllsammel-Aktion in der Pennekuhle bezeugt dies.

 

Doch was sollen wir tun, wenn unsere vielen Versuche, für die Erhaltung der Gesundheit der Steller ihre Umwelt zu schützen, von der derzeitigen Mehrheit im Rat einfach vom Tisch gefegt werden? Und was sollen wir tun, wenn wir sehen, dass dieses hier geplante Werk der Naturzerstörung in den Planungsunterlagen gar nicht begründet wird? Zweck und Nutzen des Lagers Stelle werden nicht erklärt.

 

Einige Mitglieder des Rates sagen, dass die Gemeinde Einnahmen aus der Gewerbesteuer der Firma brauche. (Doch der Bürgermeister legt keine Berechnung vor, die ausweist, mit welchen Einnahmen die Gemeinde rechnet, und ob und wann sich das Lager für die Gemeinde rentiert.) Wenn die zur Zeit in Stelle Herrschenden wirtschaftlich argumentieren, dann müssen wir das auch tun.

 

An diesem Punkt werden dann Naturschützer zu Betriebswirten: um die Natur zu schützen, weisen wir die Bürger darauf hin, dass Natur sinnlos und zwecklos geopfert werden soll. Hier müssen wir unseren fachlichen und ideellen Horizont erweitern, um die Umwelt der Steller gegen eine riskante Politik schützen zu können.

 

Nein, Herr Koch, da haben Sie nicht recht, wenn Sie behaupten, dass Naturschützer, die eine Umweltgefährdung verhindern wollen, nicht weiter denken dürfen, wenn ihnen der Zweck der Planung nicht begründet wird und die Umweltargumente nicht stechen.

 

Nein, Herr Koch, indem ich unsere Erkenntnisse allen Stellern und besonders den jetzigen Verantwortungsträgern zugänglich mache, missbrauche ich den BUND nicht. Wir haben unsere Fortbildung nämlich einvernehmlich in einer Arbeitsgruppe durchgeführt. Auch unser Bundesverband, dem ich seit 1978 angehöre, recherchiert auf fachfremden Gebieten, wenn dadurch Natur und Umwelt geschützt werden können.

 

 

Thomas Rieckmann, BUND Stelle

Leserbrief zu „Mehrheit bleibt stabil“ WA vom 20.06.2018 (Kopie 1)

Ich achte Politiker, die Fehler zugeben und auf einem als falsch erkannten Weg umkehren. Ich glaube, dass angesichts der Klimakrise, die 2018 auch Deutschland erreicht hat, jeder Verständnis dafür hätte, wenn der Rat der Gemeinde Stelle sich von dem Großprojekt Aldi-Logistikzentrum verabschieden würde. Jetzt noch 18 Hektar Ackerboden mit Asphalt und Beton zu versiegeln, würde die Ernteerträge weiter verringern und damit die Lebensgrundlagen kommender Generationen gefährden.

 

So würde sich eventuell doch noch eine kleine Chance für CDU, SPD, BIGS, FDP eröffnen, ihre Mehrheit bei der nächsten Wahl zu verteidigen. Noch umkehren kann auch Bürgermeister Isernhagen, der damit als Friedensstifter in die Steller Geschichte eingehen könnte. Dann würden die Sitzungen künftig nicht mehr so tumultartig verlaufen wie am 18. Juni.

 

Die verkaufswilligen Eigentümer der Ackerflächen können sich ein Beispiel nehmen an jenen Eigentümern in Maschen, die sich nicht in Versuchung führen ließen von Aldi-Geld und heute geachtet werden dafür, dass sie Maschen lebenswert und liebenswert erhalten haben. Für solches Verantwortungsbewusstsein könnten auch die Eigentümer der nun in Stelle bedrohten Äcker geachtet werden, statt verachtet zu werden wegen ihres Eigennutzes.

 

 

Thomas Rieckmann, Stelle

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