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Regionalverband Elbe-Heide

Ökologiezentrum Radbrucher Forst

Ökologisches Zentrum. Foto: ©skulau Ökologisches Zentrum. Foto: ©skulau

Mitten im Wald liegt das Umweltbildungs- und Naturzentrum, zwischen Radbruch und Vierhöfen in der Nähe von Lüneburg. Aus dem ehemaligen Übungsschießgelände des Bundesgrenzschutz haben sich auf dem etwa drei Hektar großen Gelände unterschiedliche Lebensräume entwickelt. Ideal für Fledermäuse und verschiedene Amphibienarten liegt der idyllische Teich, ein ehemaliger Schutzwall bietet Schutz für die sehr geschützten Zauneidechsen und ganz viel Lichtung neben dem Wald bieten Vögeln und Insekten den idealen Lebensraum. Hier leben mehrere Fledermausarten, besonders die Mückenfledermaus, die hier als größte Population dieser kleinsten Fledermausart in Niedersachsen vorkommt.  Kurz - ein Paradies für Tiere, Pflanzen und Menschen.

Mitten im Wald

Teich mit Laub. Foto: ©skulau Teich mit Laub. Foto: ©skulau

... liegt das Gelände und ist eine Lichtung im Wald. Es bietet mit Wiesen, Teich, Wällen und Waldsäumen eine Vielzahl an Lebensräumen. Gerade für Kinder offenbart sich hier eine große Erlebniswelt, in der sie frei stromern und sich mit eigenen Gestaltungsideen entfalten können. Das Übernachten in der Jurte stellt einen besonderen Höhepunkt dar.  

 

 

Die Mückenfledermaus und andere Fledermäuse

Mückenfledermaus-Baby ©Manstedt

Nun erobert sich die Natur die Fläche zurück: So hat sich im kleinen Kugelfang eine Wochenstube von Mückenfledermäusen angesiedelt, die größte bekannte in Niedersachsen. Ca 450 Weibchen bringen hier jährlich ihre Jungen zur Welt. In den Monaten Mai bis Anfang September kann man in der kleinen Schießanlage nicht nur die Fledermäuse in der Dämmerung ausschwärmen sehen, sondern sie am Tage auch “schwatzen” hören, ein besonderes Erlebnis! In dieser Zeit bieten wir auch Fleder- mausführungen für Jung und Alt an, z.B. unter dem Motto „ Picknick mit Fledermaus“.  

Streuobstwiese

Streuobstwiese. Foto: ©skulau Streuobstwiese. Foto: ©skulau

Eine Streuobstwiese wurde anlegt und ist mit den beiden großen Insektenhotels ein interessantes Biotop. Vor allem die Zauneidechsen lieben diese Fläche und können dort an warmen Tagen beobachtet werden.


 

 

Pflanzenvielfalt

Große Wiese. Foto: BUND Lüneburg Große Wiese. Foto: BUND Lüneburg

Die große Schafswiese wartet noch darauf, dass auf ihr vielfältige Blumen wachsen und damit Insekten anlocken. Hier grasten früher Schafe und Ziegen. Heute entwickelt sich diese Wiese zu einem Kleinod für Schmetterlinge, Insekten und andere Tiere. Ein Trecker mit Mähwerk wurde uns durch die Sparkassenstiftung Lüneburg gespendet, um die Fläche ein- bis zweimal im Jahr zu mähen. Grundsätzlich soll sich ein Magerrasen entwickeln, denn so können sich viele Pflanzenarten entwickeln, die sonst wenig Chancen haben. Es soll eine bunt blühende Flächen entstehen, die vielen Tieren und Insekten einen reich gedeckten Tisch bietet.

Es gibt viel zu tun: Wir freuen uns über praktische Unterstützung

Fledermaushaus. Foto: BUND Lüneburg Fledermaushaus. Foto: BUND Lüneburg

Ab Sofort ist Freitag Helfertag /  ab 13 Uhr Aktivitäten auf dem Gelände

Bitte möglichst vorher anrufen, damit der 'Einsatz' und die Versorgung der Helfer geplant werden kann! Wer will kann in eine *WhatsApp* Gruppe eingetragen werden und wird dann über die 'Arbeitsplanung' informiert.

Ditmar Frommke  0177 - 688 15 27  oder oekologiezentrum@bund-elbe-heide.de

Das Gelände

Schiessstand. Foto: ©skulau ehemaliger Schiessstand. Foto: ©skulau

1999 erwarb der BUND das 2,8 ha große ehemalige Schießgelände des Bundegrenzschutzes vom Bundesvermögensamt. Der Verein Ökologiezentrum im Radbrucher Forst e.V. übernahm die Betreuung der Fläche mit dem Ziel, sie ökologisch zu entwickeln und für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zu nutzen.

Noch heute wird das Ökologiezentrum geprägt durch zwei ehemalige Schießanlagen. Diese bestehen aus mit Wällen begrenzten Schießbahnen, an deren Ende sich jeweils ein Kugelfang (mit Holz verkleidete Betonmauern) befindet. Rund 40 Jahre nutzten die Bundesgrenzschützer die 25 und 300 Meter langen Bahnen für ihre Schießübungen mit klein- und großkalibrigen Waffen. 

Kontakt

Ökologiezentrum Radbrucher Forst, Radbrucher Weg 13, 21444 Vierhöfen 

eMail :  Oekologiezentrum(at)bund-elbe-heide.de 

Tel.:  Hausmeister  Ditmar Frommke 0177 688 15 27

Anfahrt (mit Auto) wegen häufig schlechter Wegstrecke möglichst nicht über Vierhöfen,

sondern über Einemhofer Straße 82, 21449 Radbruch. Dann weiter Richtung Einemhof und der Ausschilderung Ökologiezentrum folgen.

Anfahrt mit Bahn:  Metronom Hamburg - Lüneburg _ Hamburg

Ausstieg Bahnhof Radbruch, dann zu Fuß oder mit Fahrrad (Fahrradabteil) noch ca. 6 km der Beschilderung folgen.       Nach telefonischer Anmeldung kann ggfls. ein Fahrdienst organisiert werden

Alternativer Kontakt über BUND Büro in Lüneburg:

Tel.: 04131 - 402877
E-Mail: bund.lueneburg(at)bund.net
 

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